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Wachkoma

In Deutschland fallen jedes Jahr zwischen 3000 und 5000 Menschen ins Wachkoma. Manche bleiben Wochen, manche sogar Jahre in diesem Dämmerzustand. Etwa 12.000 Patienten dämmern dauerhaft vor sich hin. Eine Therapie, die von Begegnungen mit speziell ausgebildeten Hunden unterstützt wird, kann ihnen helfen, aus dem Schattenreich in die Welt zurückzufinden. Anders wie beim Koma, können Wachkoma-Patienten durch Ansprache und Körperkontakt äußere Reize wahrnehmen. Je eher und intensiver diese Art der Zuwendung geschieht, desto größer ist die Chance aus dem komatösen Zustand heraus zu finden. Gerade im Zusammenhang mit Hunden haben sich laut Erfahrungsberichten schon einige Erfolge einstellen können. Die Förderung durch die speziell ausgebildeten Therapiehunde bezieht sich auf die basale Stimulation der Patienten. Das kann z.B. durch das Berühren des Hundefells, Blickkontakt mit dem Hund, Lagerung des Hundes am Patienten, Stimulation der Haut durch gezieltes Lecken des Hundes sein.

Hier werden vor Allem die visuellen, auditiven, taktilen, vibratorischen Reize angesprochen.

Die Förderung durch den Therapeuten bzw. den Hundeführer tritt in Erscheinung durch kognitive Reize, wie beim Geschichten erzählen, Vorlesen, Anteilnahme an Alltagssituationen.

Durch die ganzheitliche Förderung können sich Verkrampfungen und Spastiken lösen, der Blutdruck wird reguliert, so dass z. B. die Hände des Patienten während der Fördermaßnahme deutlich an Temperatur zunehmen können. Nicht selten werden auch kleinste Anzeichen von Kommunikation, durch Blicke und Gestiken, sichtbar. Da dieser Weg der Förderung so wichtig und vielversprechend ist, möchten unsere Teams diese Chance nutzen und den Patienten ein Stück weit mehr Lebensqualität ermöglichen.

Preis pro Stunde 50,00 €

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